Leichtsinnig: Mann besuchte „Knut“ in Berlin Mitte
Heute Vormittag ist ein 37-jähriger Mann aus Cottbus in das Tiergehege von Eisbär „Knut“ gesprungen.
Kurz zuvor hatten Tierpfleger „Knut“ in das Freigehege gelassen, als der Zoo-Besucher gegen 9 Uhr 30 einfach die Umzäunung überkletterte. Er sprang in in den Wassergraben und kletterte von dort auf die Felsenanlage. Der Bär hatte glückerlicherweise gerade keinen „Bärenhunger“. "Knut" ließ sich von seinen Pflegern mit einer schnell herbeigeholten Rinderkeule in das Innengehege zurücklocken.
Das Personal hatte mehr Probleme mit dem 37-Jährigen Besucher. Er missachtete alle Anweisungen. Erst als die Polizei erschien war er bereit, das Gehege durch den Versorgungstrakt zu verlassen. Der Mann lehnte eine ärztliche Versorgung ab, obwohl er klitschnass und womöglich unterkühlt war.
Der 37-jährige wurde entlassen, nachdem die Personalien aufgenommen und eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch erstattet worden waren.
Sein Motiv war, dem Bären Gesellschaft leisten zu wollen, weil dieser einsam und traurig aussah.
Berliner News-Archiv
| So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 29 | 30 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 1 | 2 |