Hertha trennt sich 2:2 von Wolfsburg

Hertha trennt sich 2:2 von Wolfsburg

Die Berliner um Trainer Lucien Favre kommen im Heimspiel und dem Debüt von Neueinkauf Andrej Woronin zu einem unglücklichen 2:2-Unentschieden.

Die Wölfe waren bereits nach 44 Sekunden in Führung gegangen und bestimmten auch den Takt in Hälfte eins. Halbzeit zwei ging eindeutig an die Hausherren aus Berlin. Zuerst traf Gojko Kacar für Hertha BSC in der 56. Spielminute. In der 64. Spielminute hatten die Berliner bereits die Chance zum 2:1, aber Marko Pantelic vergab einen schlecht geschossenen Handelmeter. Es war dann der Brasilianer Cicero, der vor 38.921 Zuschauern das 2:1 (85. Spielminute) für die Gastgeber erzielte. Die Berliner sahen schon wie der sichere Sieger aus, dann sicherte aber Sascha Riether mit seinem 2:2 (89.) den ersten Punkt für den VfL Wolfsburg in Berlin seit fast sechs Jahren.

Hertha Coach Lucien Favre hatte viele Gründe zur Kritik ausgemacht. Vor allem Marko Pantelic hatte den Schweizer zur Weißglut gebracht, als den Handelfmeter viel zu lasch neben das VfL-Tor setzte (64.) Pantelic war gar nicht als Elfmeterschütze eingeteilt, Cicero sollte antreten. "Damit ist ein für alle Mal klargestellt, dass so etwas nicht mehr passiert", wetterte auch Hertha-Manager Dieter Hoeneß. Zumindest machte Torjäger Pantelic ein Stück seiner Schuld wett, als er Cicero zum 2:1 auflegte.

Datum: 
13.09.2008
Berliner News-Archiv
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